Der besondere Status unterstreicht die große Bedeutung des Informations- und Beratungsnetzwerks für die Menschen, Unternehmen und Institutionen im deutsch-polnischen Grenzraum und würdigt seinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Titelbild: KI-generierte bild
Die konsequente Ausrichtung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen und der Wirtschaft im Grenzraum, der ganzheitliche Ansatz, die Schaffung nachhaltiger Wirkung sowie die überregionale Ausrichtung waren ausschlaggebend dafür, dass das IBN zu einem Strategischen Projekt des Programms Interreg VI A ernannt wurde.

Der Status eines Strategischen Projekts wird Vorhaben verliehen, die im Rahmen von Interreg VI A gefördert werden und in besonderer Weise zur Erreichung der Programmziele beitragen, einen Mehrwert schaffen, der über einzelne Maßnahmen hinausgeht, und das Potenzial der Zusammenarbeit zwischen den Grenzregionen nutzen.
Das IBN erfüllt diese Kriterien in seiner täglichen Arbeit. Polnische und deutsche Expertinnen und Experten in den 10 IBN-Büros beraten jährlich mehrere tausend Menschen und Unternehmen und organisieren zahlreiche Wirtschaftsveranstaltungen. Damit tragen sie dazu bei, nachhaltige persönliche und wirtschaftliche Beziehungen im Grenzraum aufzubauen.
Das IBN hilft dabei, grenzüberschreitende Hürden zu überwinden – etwa bei Formalitäten, rechtlichen Fragen oder dem Zugang zu Informationen. Gleichzeitig stärkt das Netzwerk die Kontakte zwischen Menschen, Unternehmen und Institutionen aus Deutschland und Polen. So entstehen Verbindungen und Kooperationen, die noch lange über die Laufzeit des Projekts hinaus Wirkung entfalten können.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Projekt GIP, das die Entwicklung und Umsetzung eines Systems grenznaher Informationsstellen in den Euroregionen Viadrina und Spree-Neiße-Bober zum Ziel hat, reicht die Wirkung des Informations- und Beratungsnetzwerks über die Grenzen der Euroregion Pomerania hinaus.
Das Informations- und Beratungsnetzwerk (IBN) ist berechtigt, die Bezeichnung „Strategisches Projekt“ zu führen. Zudem kann das Netzwerk auf kommunikative Unterstützung durch das Programm Interreg VI A zählen – unter anderem auf der Programmwebsite sowie im Rahmen von Fachkonferenzen und thematischen Workshops.
Neben dem Informations- und Beratungsnetzwerk trägt auch das Projekt POLSMA den Titel eines Strategischen Projekts des Kooperationsprogramms Interreg VI A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen 2021–2027.