Vom 7. bis 8. Oktober 2026 fanden die 9. Deutsch-Polnischen Kooperationstagen statt. Diese zweitägige Veranstaltung diente als Fach- und Networking-Plattform, die den Aufbau grenzüberschreitender Beziehungen und die Initiierung gemeinsamer bilateraler Projekte förderte.
Veranstalter waren die Stadt Stettin sowie das Informations- und Beratungsnetzwerk, das beim Verein der polnischen Gemeinden der Euroregion Pomerania angesiedelt ist. Der zweite Tag der Veranstaltung wurde in Partnerschaft mit dem Schloss in Ostoja – dem Kommunalen Kultur- und Freizeitzentrum – gestaltet. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VIA Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen 2021–2027 kofinanziert.
Das Veranstaltungsprogramm wurde in sich ergänzende Themenblöcke unterteilt.
Der erste Tag war Themen gewidmet, die beide Länder verbinden, der Analyse der reichen Geschichte und der Bedeutung der bilateralen Zusammenarbeit sowie der Festlegung strategischer Grundlagen für eine starke partnerschaftliche Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit der Stadt Stettin mit dem Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die ein Beispiel für grenzüberschreitende Beziehungen zwischen Kommunen darstellt. Die offiziellen und fachlichen Podiumsdiskussionen wurden durch einen deutsch-polnischen Auftritt des bekannten Schauspielers und Kabarettisten Steffen Möller aufgelockert. Der Künstler vermittelte den Anwesenden auf äußerst humorvolle und zugleich geistreiche Weise die Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und kulturellen Unterschiede beider Nationen.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf Innovation, neuen Technologien, darunter der praktischen Anwendung künstlicher Intelligenz, sowie auf der Vertiefung der Beziehungen zwischen Kommunalverwaltung und Wirtschaft. Der fachliche Teil der Veranstaltung wurde durch intensive Networking-Sessions ergänzt, die den direkten Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern des öffentlichen Sektors und der Wirtschaft förderten.
Den krönenden Abschluss des zweiten Tages bildete ein kultureller Höhepunkt in Form eines Konzerts. Die eingeladene Band präsentierte Arrangements des zeitlosen Repertoires von Edith Piaf. Die Darbietung dieser klassischen Stücke schuf eine emotionsgeladene, wunderschöne Atmosphäre und bot den idealen Rahmen für einen ungezwungenen deutsch-polnischen Dialog sowie für den Aufbau engerer partnerschaftlicher Beziehungen.
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